52. Treffen – Dechert LLP

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Datum / Uhrzeit
Date(s) - 17/10/2018
Ganzer Tag

Veranstaltungsort
Dechert LLP,
Friedrich-Ebert-Anlage 37


Das sehr gut besuchte 52. Treffen fand am 17. Oktober 2018 auf freundliche Einladung der Kollegin Laura Stammwitz im Frankfurter Büro der Kanzlei Dechert LLP statt.

Die „Herausforderungen der umfangreichen Dokumentenabfrage in (komplexen) EU-Fusionskontrollverfahren“ waren als Themenschwerpunkt gesetzt. Nach einer Einführung durch Hans Jürgen Meyer-Lindemann, basierend auf Daten der EU-Kommission und des „Dechert Antitrust Merger Investigation Timing Tracker“ („DAMITT“)), in der er auf die gestiegenen Anforderungen an die Vorlage interner Dokumente wie auch konkrete Beispiele für Anfragen der Kommission einging, referierte Franziska Klein von Opentext über „Potentiale der E-Discovery bei Fusionskontrollverfahren“. Sie demonstrierte dies insbesondere am Beispiel des „Predictive Coding“. Die Teilnehmer diskutierten rege, u.a. zum Vorgehen in den USA, der Möglichkeit datenschutzrechtliche Vorgaben einzuhalten und über Vorfeldmaßnahmen im Unternehmen, die ein schnelleres Auffinden der Dokumente ermöglichen sollen.

[Präsentation]
[Präsentation]

Im Anschluss gab Laura Stammwitz ein Update zum Thema „Gun Jumping“ und ging u.a. detailliert auf die Bestimmung der Reichweite des Vollzugsverbots auf nationaler und europäischer Ebene sowie die Kriterien für die Gestaltung von Zustimmungsklauseln ein.[Präsentation] Es folgte eine interessante Diskussion, etwa zur (vermeintlich) divergierenden Auslegung des Vollzugsbegriffs (EuGH vs. BGH), zur Formulierung von Zustimmungsvorbehalten und dem „Elfenbeinturm-Vorwurf“ gegenüber der EU-Kommission hinsichtlich der Besetzung von Clean Teams.



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